Stadtteilerkundung mal anders!
Schnitzeljagd und Stadtrundgang: Ein mysteriöser Brief von Ingolf Igel, indem er uns um Hilfe bat, führte uns durch die Stadt. Viele Aufgaben, Hinweise und Abenteuer später, hatten wir so einiges von unserem Stadtteil gesehen und konnten sogar Ingolf Igel helfen.
Am Freitag, den 03.07. fanden wir in unserer Gruppe einen mysteriösen, bunten Brief. Er war von Ingolf Igel und darin bat er uns, ihm bei der Suche nach seinem Cousin Herbert zu helfen. Natürlich ließen wir sofort alles stehen und liegen und machten uns auf, um dem ersten Hinweis, ein Foto einer Autobahnbrücke, nachzugehen.
Es erwarteten uns viele Hinweise und Aufgaben: Wir folgten aufgemalten Pfeilen auf dem Boden und kamen unter anderem am Haus zweier Gruppenkinder vorbei. Da sie sich in der Zeit im Urlaub befanden, hinterließen wir ihnen einen gemalten Gruß.
Auf unserem Weg durch die Stadt mussten wir viele knifflige Aufgabe lösen. Zum Beispiel mussten wir eine aufgebaute Wippe zum Kippen bringen, in dem wir Wasser mit einem Löffel von der einen Seite zur anderen transportierten. Bei einer anderen Aufgabe drehten wir uns 10 Mal um die eigene Achse und mussten im Anschluss einen Becher geschickt in einen anderen stapeln. Gar nicht so leicht, dabei geradeaus zu laufen!
Dann wurde es richtig schwierig! Ohne weitere Hilfe durch Pfeile oder Hinweise mussten wir die Kirche im Dorfzentrum finden. Zum Glück hatten wir einige Kinder dabei, die sich in ihrem Stadtteil schon richtig gut auskennen, so fanden wir die Kirche ohne große Probleme. Nachdem wir dort 10 Quizfragen beantwortet hatten, konnten wir auch noch einen kurzen Blick in die Kirche werfen und eine Kerze anzünden.
Der letzte Hinweis führte uns zurück zum Kindergarten, wo uns unsere Köchin Maike den letzten, entscheidenden Hinweis gab und wir froh waren Herbert gefunden zu haben.
O-Töne der Kinder während der Schnitzeljagd
- J.,6 Jahre: (Station Wippe): Wir müssen das Wasser darüber tun, dann wird die andere Seite schwerer!
- L.,6 Jahre: (Station Wippe): Wir schaffen das alleine nicht!
- L.,6 Jahre: Wir wollen zeigen, dass wir mutige Kinder sind!
- L.,6 Jahre: Das kann ja sogar ein Baby ohne Augen schaffen!
- Wunsch der Kinder in der Kirche: „Wir wünschen uns, dass das Virus vorbei ist und alles wieder vorbei und normal ist!
- Rückweg: Vielleicht ist er (Herbert) ja mit der Bahn gefahren? „Das kann er doch gar nicht! Ein Igel kann doch kein Ticket kaufen oder eine Maske tragen!“